Lieber Fatih, Du fragst, ob Du Deutscher sein darfst – ich will Dir antworten

„Ich bin in München geboren.“

Mit diesen Worten beginnt ein bemerkenswerter Text von Fatih Demireli.

Der Chefredakteur und Herausgeber des Sportkulturmagazins „Socrates“ hatte ihn im Zuge der Debatte um Mesut Özil und Ilkay Gündogan verfasst. Eine Debatte, die politisch aufgeladen und weder von Spielern noch dem DFB je aufgearbeitet worden war. Als Folge entkoppelte sie sich nach dem WM-Aus von der Sachlichkeit und eskalierte in stumpfem Alltagsrassismus, der mit erschreckender Selbstverständlichkeit öffentlich wurde. Fatih Demireli verweist auf seine deutsche Staatsbürgerschaft und seine türkischen Wurzeln und schließt mit der Frage: „Darf ich Deutscher sein?“

Ich wollte diese Frage nicht unbeantwortet lassen, sie hat eine klare Antwort verdient – und darüber hinaus der klaren Worte mehr.

Lieber Fatih,

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Tanzverbot an Karfreitag? Empört Euch – aber richtig!

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Horst Seehofer und der Islam: Viva la Reconquista!

 

Horst Seehofer sagt, es sei eine „große Aufgabe“, die Spaltung Deutschlands zu überwinden.

Worauf er dabei abzielt, ist kein Geheimnis.

Die vollständige Rückeroberung der konservativen Deutungshoheit von der AfD ist schließlich eine Obsession der CSU.

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Papst Franziskus: Sympathisch radikal

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Glaube ist einem wichtig, die Kirche aber suspekt. Eine Grundhaltung, die ich mit Vielen teile.

Glaube ist spirituelle Emotionalität.

Etwas Naives, das nicht erklärt werden muss, weil es per se gut ist, wie es sich anfühlt.

Glaube ist der Ruhepol in einem atemlosen Sprint durchs Leben.

Der Fixpunkt in diesem alltäglichen Chaos aus fragiler Euphorie und lauernder Tristesse, aus Hilflosigkeit und Verantwortung, Sinnsuche und immanenter Unsicherheit.

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