VW-Boss Matthias Müller: 10,27 Millionen Euro – oder: Die Pointe eines schlechten Witzes

Laut einer aktuellen Studie ist die Gesamtvergütung der Dax-Vorstandschefs gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 3,5 Prozent auf den Rekordwert von rund 7,4 Millionen Euro angestiegen.

Das kann man erst einmal so stehenlassen, wirken lassen. Und zwar ganz ohne Neid.

Denn Neid verzerrt die Perspektive auf diese Zahlen und stellt die Kritik auf ein wackeliges Fundament.

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Nicht streiten! Es gibt genügend Armut für alle

 

Es ist ein erbärmliches Schauspiel. In zwei Akten und ohne Happy End.

Im ersten Akt reserviert sich die Essener Tafel selbst – für Armut und Elend nur mit deutschem Pass.

Im zweiten erkennt das Bundesverwaltungsgericht die Folgen moralischer Armut in Kombination mit politischem Elend an und segnet als Ultima Ratio Diesel-Fahrverbote für deutsche Städte ab.

Nun könnte man meinen, das eine habe mit dem anderen wenig zu tun. Falsch.

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Politik und Lobbyismus: Eine „Große Koalition“

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In der Schweiz hat sich das Volk nun also entschieden: Dagegen!

Gegen eine Deckelung von Managergehältern auf das maximal Zwölffache der geringsten Entlohnung innerhalb eines Unternehmens.

Ich fand dieses Konzept der Initiative „1:12“ durchaus interessant und auch schlüssig, da sich die Auswüchse in der Spitze nicht mehr nachvollziehbar mit der großen Verantwortung von Vorständen rechtfertigen lassen. In meinen Augen ist die Debatte über Managergehälter in Deutschland allerdings überschätzt und nichts anderes als eine populistische Nebelkerze, die aktuell gerade wieder im Rahmen der Koalitionsverhandlungen entzündet wurde.

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