Liebe CSU, man muss jetzt hier doch mal was klarstellen

Liebe CSU,

angesichts der jüngsten Versuche, Zehntausende Teilnehmer der Großdemonstration von München zu diskreditieren, gilt es hier doch einmal etwas klarzustellen.

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Rassismus, Hass und soziale Ungerechtigkeit – Bayern hat nun „mut“

Ein Tag im Juni 2018.
Auf einem Marktplatz in Dresden stehen Menschen. Keine kahlrasierten Stereotypen eines Springerstiefel-Nazis. Männer, Frauen – auffällig wenige junge Menschen. Normal gekleidet, normale Menschen. Doch der Schein trügt, und zwar gewaltig.
Nichts ist normal. Es ist Pegida.

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Europa, verdammt noch mal, Europa!

Was passiert hier gerade? Was… tun wir?

Wie schnell konnten wir vergessen?

Oder ist es gar viel schlimmer? Wir haben nicht vergessen. Uns ist die Erinnerung nur scheißegal.

Egal die Verantwortung, das Fanal der Vergangenheit, dem wir uns für alle Zukunft verpflichten wollten.

Gemeint sind 80 Millionen Tote, eher mehr. Zwei Weltkriege, der Holocaust, zu viele entsetzliche Lehren – und eine Chance: Europa.

Wir aber zeigen auf erbärmliche Weise, dass wir diese epochale Chance nicht verdienen.

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Deutschland ist in Gefahr – die Bedrohung ist ernst

Liebe Bundesregierung,

nur eine Kleinigkeit, die im Alltag allerdings schwer ins Gewicht fällt, weil sie im Gegensatz zu diffusen Ängsten doch sehr real ist.
Ihr von der CSU habt recht, Deutschland ist dem Untergang geweiht, der Rechtsstaat schafft sich ab.

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Asylstreit: Die CSU tappt in die AfD-Falle

Es ist ein beispielloses Schauspiel, welches das bayerische Volkstheater CSU unter ihrem Intendanten Horst Seehofer dieser Tage in Berlin aufführt.

Eine historische Posse, die alles in den Schatten stellt, was sich einst Franz Josef Strauß an Streitigkeiten mit der CDU unter Helmut Kohl geleistet hatte.

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SPD: NoGroKo oder „Weiter so“?

Seit diesem Dienstag also können 463.723 SPD-Mitglieder per Briefwahl darüber abstimmen, ob man sich Angela Merkel erneut für eine Große Koalition zur Verfügung stellt oder ob man sich einer neuen GroKo verweigert.

Beide Seiten haben ihre Gründe dargelegt. Dass die SPD-Spitze den Wahlunterlagen kurzerhand einen dreiseitigen Beipackzettel für die „korrekte“ Anwendung untergeschoben hat, ist zwar bemerkenswert dreist. Diese Peinlichkeit sollte aber nicht als entscheidendes Foulspiel überbewertet werden.

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Politik und Lobbyismus: Eine „Große Koalition“

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In der Schweiz hat sich das Volk nun also entschieden: Dagegen!

Gegen eine Deckelung von Managergehältern auf das maximal Zwölffache der geringsten Entlohnung innerhalb eines Unternehmens.

Ich fand dieses Konzept der Initiative „1:12“ durchaus interessant und auch schlüssig, da sich die Auswüchse in der Spitze nicht mehr nachvollziehbar mit der großen Verantwortung von Vorständen rechtfertigen lassen. In meinen Augen ist die Debatte über Managergehälter in Deutschland allerdings überschätzt und nichts anderes als eine populistische Nebelkerze, die aktuell gerade wieder im Rahmen der Koalitionsverhandlungen entzündet wurde.

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